Montag, 24. April 2017

Dan - Sha - Ri - bring Ordnung in dein Leben und entrümple deinen Lebensraum

Ihr Lieben,



heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, bei dem ich schon den Titel sehr spannend fand: "Da-Sha-Ri - Das Leben entrümpeln, die Seele befreien". Seien wir mal ehrlich, wer räumt schon gerne auf? Hideko Yamashita möchte uns dabei auf die Sprünge helfen und auch noch dafür sorgen, dass wir Spaß an unserer inneren und äußeren Ordnung haben, doch wie geht das?


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Die Autorin  gilt in Japan als die Aufräum- und Entrümpelungsexpertin und hat über viele Jahre Erfahrungen in ihrer Beratungspraxis gesammelt. Dabei gibt sie nicht nur ihre praktische Erfahrungen weiter, sondern verbindet sie mit der Yoga-Philosophie. Wer seine sichtbare Welt aufräumt, beeinflusst auch sein ""unsichtbare" Welt. Dafür hat sie das Prinzip "Dan Sha Ri" eingeführt: unnötige Dinge solle man nicht ins Leben lassen, im Haus herumliegendes Gerümpel solle man wegwerfen, sich langfristig von zu viel materiellem Besitz befreien und sich auf das Wesentliche im Leben konzentrieren. Nun, das ist leichter gesagt als getan. An wievielen Dingen hängen wir noch, obwohl wir sie nicht mehr brauchen, wir haben z.B. ein schlechtes Gewissen, wenn wir sie wegwerfen oder meinen, sie später einmal zu benötigen. Die Autorin selbst kennt den Trend des Verstauens, der in den engen Wohnungen Japans unumgänglich erschien. Immer mehr kam hinzu. Erst als sie einen Einsiedler besuchte, sah sie, dass man auch mit wenigen Dingen auskommen kann.

Aufräumen heißt also nicht, die Sachen zu ordnen, sondern auch sie wegzuwerfen. Nur das, was wir im "Jetzt" brauchen, soll aufgehoben werden. Die Autorin nennt das Dinge, zu denen wir eine "lebendige" Beziehung haben. Alles andere könne man verschenken, verkaufen oder eben wegwerfen. Gefallen hat mir ein Beispiel von einer Tasse, die in ihrer Originalverpackung vor sich hinschlummert und der Besitzer benutzt dafür lieber eine billige Werbe-Tasse. Warum nehmen wir nicht das "Edlere" für uns. Wofür wollen wir es aufheben? Der Erhalt und die Verwaltung von Dingen spielt für uns eine große Rolle und kostet Zeit und Geld.

 Die besondere Schwierigkeit, mir dem Wesentlichen auszukommen, besteht in dem Überfluss, der in unserer heutigen Gesellschaft angeboten wird.  Die Autorin weist in diesem Zusammenhang u.a. auf die "Rabattfalle" und Billigpreis-Versprechen hin, aber beim Anschaffen von Dingen soll der eigene "Bedarf" als Schlüsselwort dienen.

Ihr Buch ordnet sie in fünf  Kapitel, dazu gehören u.a. Lust auf Veränderung - Warum wir nichts werwerfen können - Die Ordnung unserer Gedanken - In Bewegung kommen.

Mir gefällt besonders, wie Hideko Yamashita ihr Anliegen in Bildern und Fall-Beispielen ausdrückt. Das macht ihre Aufräum-Philosophie verständlicher. Nun hoffe ich, mich von den Anregungen der Autorin inspirieren zu lassen und irgendwann vielleicht auch mit Freude aufräumen zu können. Bis dahin merke ich mir schon mal ihren Satz: "Aufräumen macht glücklich und befreit".  (s.169).

Habt eine schöne Zeit

Herzlichst

Gisela






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